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Columni-Generalversammlung und Werkstattgespräch mit Roland Bischofberger, Director Corporate Communications, upc cablecom, 27. Oktober 2011 am IAM in Winterthur

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Imagewandel beginnt mit interner Kommunikation

"Imagewandel durch Rebranding?", so lautete der Titel des Werkstattgesprächs mit Roland Bischofberger, IAM-Absolvent, Columni-Gründungspräsident und seit einem Jahr Director Corporate Communications von upc cablecom. IAM-Dozent und MAS-Studiengangleiter Markus Niederhäuser hat dem Mann mit einem der schwierigsten Kommunikationsjobs der Schweiz auf den Zahn gefühlt.

In der Vergangenheit stand der Name Cablecom viele Jahre lang für ein stolzes Schweizer Telekommunikationsunternehmen: Es bewirtschaftete nicht nur das grösste Kabelfernsehnetz der Schweiz, Cablecom lancierte beispielsweise als erstes in der Schweiz das Breitband-Internet oder später die ersten TV-, Telefonie- und Internetangebote aus einer Hand. Nach der Jahrtausendwende erfolgten gleich mehrere Besitzerwechsel bis schliesslich der US-Kabelnetzriese Liberty Global im Jahr 2005 das Unternehmen übernahm. In der jüngeren Vergangenheit machte Cablecom vor allem Schlagzeilen wegen schlechtem Kundenservice, technischen Pannen sowie aggressiven Verkaufsmethoden. Das Image von Cablecom in der Öffentlichkeit litt darunter so stark, dass bis vor einem Jahr als einziger Ausweg ein radikales Rebranding mit Umbenennung des Unternehmens in UPC ins Auge gefasst wurde – Mission impossible.

Die Suche nach dem alten Glanz

Die Aufgabe mitzuhelfen, das Bild in der Öffentlichkeit wieder zu altem Glanz zurückzuführen, hat Mitte 2010 Roland Bischofberger übernommen. Wie er dies angegangen ist, erklärte er im Rahmen eines Werkstattgesprächs am Columni-Anlass vom 27. Oktober am Institut für Angewandte Medienwissenschaft (IAM) in Winterthur. IAM-Dozent Markus Niederhäuser fühlte dem Mann mit dieser schwierigen Kommunikationsaufgabe auf den Zahn.

Zum Mut gratuliert

PR Kollegen und Bekannte hätten ihm anlässlich seines Stellenwechsels zu seinem Mut gratuliert, erinnerte sich Roland Bischofberger. Sein Vorgänger etwa hatte Cablecom nach nur fünf Tagen wieder den Rücken gekehrt. Als gelernter Elektromonteur bestand für den IAM-Absolventen Bischofberger allerdings nie Zweifel daran, dass Cablecom über das technologisch überlegene Datennetzwerk der Schweiz verfügt. Gestählt zudem mit seiner Erfahrung in der Kommunikation beim Elektrotechnikriesen Siemens und beim krisengeschüttelten Industriekonzern OC Oerlikon stellte sich für ihn vor allem die Frage, wie dick wohl die Staubschicht über dem einst glänzenden Telekommunikationspionier Cablecom war.

Kommunikation muss zuerst gegen innen wirken

Mit zwei Vorstellungen räumte Bischofberger gleich zu Beginn seiner Ausführungen auf: Erstens könne ein Rebranding per se nicht zu einem Imagewandel führen und zweitens müsse die Unternehmenskommunikation in einem Turnaround zuerst nach innen wirken. "Viele Mitarbeitenden waren durch die andauernden negativen Meldungen in der Vergangenheit verunsichert. Eines der ersten Ziele der Kommunikation war deshalb, das Wissen über die technische Überlegenheit des eigenen Netzes wiederherzustellen – den Stolz zurückzubringen." Unter dem neuen CEO Eric Tveter wurde ein umfangreicher 26-Punkte-Plan lanciert, mit dem das Unternehmen wieder den Kunden in den Fokus des Handelns stellte. "Jedes Kadermitglied, auch der CEO, hatte die Aufgabe, einen Kunden oder eine Kundin zu Hause zu besuchen.", so Bischofberger. Dieses "Changing for you" Programm wurde einerseits regelmässig an Mitarbeiteranlässen und anderseits über die internen Medien bekannt gemacht und laufend über den erreichten Fortschritt berichtet. "Um einen echten Turnaround zu erreichen, muss sich die Denke im gesamten Unternehmen ändern. Dabei spielt die Kommunikation eine sehr wichtige Rolle", so Bischofberger weiter.

Rebranding als gelebter Wandel

Die externe Welt über den Erfolg der Veränderungen zu informieren sei erst in einem zweiten Schritt geschehen, erklärte Bischofberger. "Erst nachdem wir unsere dringendsten Hausaufgaben gemacht hatten konnten wir dies nach aussen tragen und das Rebranding angehen". Die Basis dafür legte eine Arbeitsgruppe mit Mitarbeitenden aus allen Hierarchiestufen und Abteilungen mit der Entwicklung der Unternehmenswerte. "Die Kernfrage dabei lautete: Was macht uns einzigartig?", so Bischofberger. Die dabei ausgearbeiteten vier Begriffe bildeten dann den Wertekern des neuen Brand upc cablecom, welcher Anfang April 2011 eingeführt wurde.

Markus Niederhäuser wollte denn auch wissen, wie das Kunststück gelingen könne, aus dem Reizwort Cablecom ein reizendes Wort zu machen. "Das kann sich nur aus der Gesamtheit verschiedener einzelner Aktivitäten ergeben. Wir haben beispielsweise den Verkauf von Abonnementen vor der Haustür durch externe Firmen abgeschafft, das passte einfach nicht zu unseren Werten", räumte Bischofberger ein und ergänzte: "Schliesslich sollen die Kunden sich von sich aus für unsere attraktiven Produkte entscheiden."

Die Reputation hat sich gebessert

In der Medienarbeit sei es anfangs vor allem darum gegangen, die Erreichbarkeit und die Vernetzung innerhalb und ausserhalb des Unternehmens sicherzustellen. "Als ich meine Stelle antrat, bestand diesbezüglich aufgrund vieler Personalwechsel viel Nachholbedarf", schilderte Bischofberger die Situation zu Beginn.

Die Reputation von upc cablecom in den Medien wird laufend vom Forschungsbereich Öffentlichkeit und Gesellschaft der Uni Zürich ermittelt und Bischofberger hob nicht ohne Stolz hervor, dass diese heute massiv besser sei als noch vor wenigen Jahren.

Die grösste Herausforderung für das Unternehmen heute bestehe darin, das Vertrauen jener zurückzugewinnen, welche noch das negative Image in den Köpfen haben oder in der Vergangenheit Cablecom enttäuscht den Rücken gekehrt hätten. "Ein ganz wichtiger Faktor dafür ist die Mund zu Mund Propaganda von bestehenden Kunden, denn diese geben uns heute viel bessere Noten als in der Vergangenheit".

Damit sich das öffentliche Bild jedoch weiter verbessert brauche es kontinuierlich gute Leistungen über längere Zeit. Wohl aus diesem Grund hat sich upc cablecom einen entsprechend langfristigen Plan über mehrere Jahre zurechtgelegt.

Ein starkes Signal für das Telekommunikationsunternehmen ist schliesslich, dass der Name Cablecom nicht, wie ursprünglich geplant, komplett durch UPC ersetzt wurde. Bischofberger: "Wir hatten festgestellt, dass der Name Cablecom einerseits einen hohen Wiedererkennungswert hat und andererseits nicht irreparabel war". Ein ermutigendes Zeichen!

MR, November 2011

 

5 Jahre Columni Executive
Jubiläumsfeier im Restaurant Pier7 in Zürich, 6. September 2011

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Columni-Sommervent vom 18. August 2011 im Zoo Zürich
mit Apéro im Restaurant "Altes Klösterli"

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Tierische Kommunikation

Ein Abendlicher Rundgang

Von Massimo Diana

Weiterbildung der anderen Art: Columni lud Mitte August zu einer abendlichen Führung im Zoo Zürich ein, bei der es um "Kommunikation im Tierreich" ging. Der Rundgang unter kundiger Führung zeigte: Tiere kommunizieren zwar manchmal auf „seltsame“ Weise, ihre Botschaften sind für ihre Artgenossen jedoch immer eindeutig.

Der Zoo Zürich schliesst sogar an lauen Sommerabenden bereits um 18 Uhr, damit auch die Tiere irgendwann Feierabend haben. Doch für einzelne Besuchergruppen wird auch abends zumindest ein Seiteneingang geöffnet. So auch für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Columni-Sommerevent, die sich in einem ganz besonderen Bereich „weiterbilden“ wollten: der Kommunikation im Tierreich. Diese ist weit vielfältiger, als wir denken, das wurde schon nach wenigen Minuten klar.

Kommunikation und Spannung – der Zitteraal

Wenn wir von Kommunikation unter Tieren sprechen, denken wir meist an das Verhalten unseres liebsten Haustiers, dem Hund. Dieser bellt, knurrt, winselt und wedelt mit dem Schwanz und die meisten Menschen wissen, was diese Verhaltensweisen bedeuten. Eine vollkommen andere Form der Kommunikation, die man schon fast „extraterrestrisch“ definieren könnte, ist jene des Zitteraals: Dank spezieller Körperzellen ist dieser in der Lage, Strom zu produzieren, der der Kommunikation und Orientierung dient. Zwar hat der Zitteraal Augen, sieht aber schlecht. Kommt dazu, dass er im trüben Amazonaswasser, wo er vorwiegend anzutreffen ist, kaum über die eigene Schnauze hinaus sehen würde. So gibt der Zitteraal Stromstösse verschiedener Stärke ab, die um ihn herum ein elektrisches Feld schaffen. Je nach Ausprägung dieses Feldes ist der Zitteraal in der Lage festzustellen, ob sich Artgenossen, Beutetiere, potenzielle Feine oder Hindernisse in seiner Nähe befinden. Mit moderaten Stromstössen finden auch männliche und weibliche Zitteraale zueinander. Die Jagd gestaltet sich denkbar einfach: Meldet das elektrische Feld im Umkreis von zwei bis drei Metern ein Beutetier, lässt der Zitteraal eine Ladung los, die über 800 Volt Spannung erreichen kann und betäubt damit sein Opfer. Dann schwimmt er auf dieses zu und vernascht es mit kräftigen Bissen.

Mit Farbe und Gift gegen Feinde – der Färberfrosch

Ebenfalls im Amazonasgebiet heimisch ist der Färberfrosch. Seine Drüsen geben ein tödliches Gift ab, das seine Haut pflegt und ihn vor Feinden schützt. Netterweise teilt er mit seinen knallgelben Streifen auf schwarzem Untergrund mit, dass mit ihm nicht zu spassen ist. Tiere, die sich einmal am Färberfrosch vergriffen haben und rechtzeitig ihre vermeintliche Beute wieder ausspuckten, werden künftig einen weiten Bogen um schwarz-gelbe Tiere machen. Damit nutzt der Färberfrosch einen im Tierreich weit verbreiteten Farbcode, der allgemein für Gefahr und unangenehme Erlebnisse steht. Diesen Farbcode haben sich jedoch auch andere Froscharten zunutze gemacht, die völlig ungiftig sind. Entsprechend profitieren sie, sozusagen als Trittbrettfahrer, vom bedrohlichen Renommee des Färberfroschs und werden in Ruhe gelassen.

Sensibler Dickhäuter – der Elefant

Der Elefant wird zwar als Dickhäuter bezeichnet, doch seine Haut ist sehr sensibel und gehört zu seinen wichtigsten Sinnesorganen. Sie ist imstande, verschiedenste Formen von Berührungen und sogar Bodenvibrationen wahrzunehmen. Als Herdentier mit einem komplexen Sozialleben kennt der Elefant somit eine breite Palette von Kommunikationsformen, zu denen Laute, Berührungen sowie das Wedeln mit den Ohren oder dem Schwanz gehören: Das Trompeten mit dem Rüssel ist also nur eine Form seiner Kommunikation. Die Elefantenmutter ruft zum Beispiel ihr Junges herbei, indem sie mit den Ohren wedelt und bestimmte Laute ausstösst.

Die Stunde, die für den Rundgang zur Verfügung stand, war im Nu vorüber. Dabei wurde den Kommunikationsfachfrauen und –männern eines klar: Im Tierreich sind, zumindest unter Artgenossen, die Signale der Kommunikation immer eindeutig und ohne Interpretationsspielraum, egal, ob optisch oder akustisch. Die Menschen haben es da schwerer, weil sie Botschaften, die sie erhalten, zuerst auf Grund ihrer Erfahrungen interpretieren. Aber das macht Kommunikation unter den Menschen ja auch spannend. Beim anschliessenden Apéro im Restaurant "Altes Klösterli" klang der Abend fröhlich aus.

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People Journalismus in der Schweiz – ein Werkstattgespräch vom
15. Juni 2011 im my place design & coffee shop in Zürich

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People-Journalismus: Die softe Art zu unterhalten

Von San Kohler

Was macht den People-Journalismus in der Schweiz aus? Was ist eigentlich guter People-Journalismus? Und: Wie weit dürfen Medien in der People-Berichterstattung gehen?  Diese und andere Fragen diskutierte Columni am Mittwoch, 15. Juni,  im my place design & coffee shop in Zürich.

Wenn der Promi in neuem Licht gezeigt wird. Wenn die Leute am Kaffeeautomaten darüber sprechen. Wenn die Protagonisten im Vordergrund stehen und das Medium sie sprechen lässt. All das zeichnet guten People-Journalismus aus. So die Meinung der drei Experten Daniela Zivadinovic, stellvertretende Unterhaltungschefin bei der Schweizer Illustrierten, Martin Boner, Redaktionsleiter von Glanz & Gloria, Schweizer Radio und Fernsehen und Bernhard Brechbühl, Leiter Unterhaltung bei der 20 Minuten AG. Unter der Gesprächsleitung von Columni-Vorstandsmitglied Florian Imbach diskutierten sie angeregt im my place design & coffee shop in Zürich zum Thema People-Journalismus in der Schweiz.

Eine Geschichte – drei Vorgehensweisen

Vor Kurzem liess eine Geschichte die Herzen der Drei höher schlagen, nämlich das Liebesgeständnis von Florian Ast und Francine Jordi. Zwar enthüllte der Blick die junge Liebe, aber Daniela Zivadinovic, Martin Boner und Bernhard Brechbühl anerkennen die gute Story trotzdem neidlos. Selbst fuhren die beiden Medien Glanz & Gloria und 20 Minuten die Geschichte nur klein. „Ein Interview vor der Kamera wäre für uns zwingend gewesen, dieses kam aber nicht zustande“, begründete Martin Boner. Und Bernhard Brechbühl von 20 Minuten erklärte: „Unser junges Zielpublikum interessiert sich weniger für die Liebe zwischen Florian Ast und Francine Jordi.“ Ganz anders die Schweizer Illustrierte: „Ich versuchte Florian davon zu überzeugen, dass es gut für sie sei, wenn sie uns ein Interview geben würden“, erzählte Daniela Zivadinovic und fügte hinzu: „Und das klappte ja dann auch.“ So lächelte das Liebespaar eine Woche nach der Enthüllung von der Titelseite der Schweizer Illustrierten.

Promis und werdende Promis

Während bei der Schweizer Illustrierten die Protagonisten immer national bekannt sein, etwas geleistet haben und möglichst eine spannende Neuigkeit liefern müssen, schreibt 20 Minuten „auch gerne mal ein Phänomen hoch“. Und auch Martin Boner bereitet es Spass, eine unbekannte Person berühmt zu machen. „Dankbar sind sie aber nie lange“, ergänzte Bernhard Brechbühl lächelnd. Es sei sowieso so, dass Personen, die auf dem Karrieretreppchen nach oben seien, oft am meisten Bedingungen stellen würden.

Für die drei Experten sind aber nicht die Promis an sich der Reiz ihrer Arbeit, sondern die Möglichkeit Geschichten kreativer erzählen zu können als nur mit News-Instrumenten. Daniela Zivadinovic betont zudem, dass man als News-Journalist leicht zu Geschichten komme, „der Ticker läuft ja immer“. Aber im People-Journalismus müsse die gute Story gefunden werden. Martin Boner schliesst die Runde ab: „Mir gefällt einfach, das Publikum auf softe Art zu unterhalten.“ Bei feinen Tapas und einem Glas kühlen Weisswein liessen die Anwesenden den Abend in der besonderen Atmosphäre der Lokalität ausklingen.

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Columni-Event vom 31. März 2011 - "Kommunikation und Kern-
kraft" mit Rainer Meier, Kommunikationschef der Axpo Holding AG

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Fukushima verändert die Kommunikation von Axpo

Von Florian Imbach*

Geplant war ein lockeres Gespräch mit Rainer Meier über seine Tätigkeit als Kommunikationschef des Stromkonzerns Axpo. Doch die Aktualität holte das Gespräch ein. Die Reaktorkatastrophe in Fukushima hat AKW-Betreiber in der Schweiz ins Abseits befördert. Wie bewältigt der Kommunikationsprofi die plötzlich veränderte öffentliche Wahrnehmung?

Dass manche Kollegen froh waren, nicht in Meiers Haut zu stecken, merkte man ihnen an. Im Publikum sassen Kommunikationsfachleute und Journalisten, Abgänger des Instituts für Angewandte Medienwissenschaften IAM. Doch Meier liess sich nichts anmerken, wirkte souverän und sprach von einer „pseudo-religiösen“ Diskussion. Dass der Wind in Sachen Atomkraft gedreht hat, weiss der Kommunikator und spricht von respektablen Gründen für und gegen den Bau von Atomkraftwerken. „Auch wenn nicht der Verstand, sondern die Emotionen entscheiden, muss ich das als Kommunikationsprofi respektieren.“ Mit Blick auf die Berichterstattung sagt Meier: „Vor dem Unglück in Fukushima am 11. März war die Sicherheitsfrage in der Schweiz schlicht nicht vorhanden. Der Fokus verschiebt sich komplett weg von der Abfallproblematik hin zur Sicherheit.“ Dies sei von der Realität weit entfernt.

„Feed the sharks“

Das Ereignis in Japan hat laut Meier direkten Einfluss auf die Rolle der Unternehmung Axpo: „Als Atomstromproduzent sind wir jetzt im Visier der Journalisten.“ In solchen Krisensituationen sei ein grosses öffentliches Interesse vorhanden, es lägen aber nur wenige Informationen vor. „Da ist es wichtig, die Medien richtig zu füttern.“ Meier nennt diese Taktik „Feed the sharks“. „Es darf nie eine Hungersituation entstehen, in der sich Journalisten fragen, wer schuldig sein könnte.“ Da gelte es, geschickt zu kommunizieren und bevor eine kritische Frage aufkomme, bereits eine Antwort zu liefern. Wer das nicht mache, laufe Gefahr angegriffen zu werden: „Wenn Sie Kommunikation verhindern, können sie die Tage zählen bis sie am Boden liegen.“

Zu Besuch in Japan

Gesprächsleiter und Columni-Mitglied Pascal Tanner forderte Meier über weite Strecken und liess auch bei kritischen und offenbar komplexen Themen nicht locker, worauf Meier leider nicht immer einging. Einen spannenden Einblick boten Einschätzungen zur japanischen Situation aus eigenen Erfahrungen des Kommunikationschefs, der vor einigen Jahren Kashiwazaki-Kariwa, den grössten Reaktorcluster Japans, besuchte. „Im Gegensatz zu uns haben die Japaner keine Fehlerkultur. Zu gross ist die Angst, das Gesicht zu verlieren.“ Dass Japan wegen des Unfalls auf Atomenergie verzichten werde, kann sich Meier aber nicht vorstellen, dies sei eine „rein rationale Frage“. Japan als Insel könne keinen Strom importieren, habe auch keine alternativen Energiequellen. „Mit einem solch hohen Stromverbrauch muss Japan auf Kernenergie setzen.“

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*Florian Imbach ist Columni-Mitglied und studiert Journalismus am IAM

 

 

Columni-Executive-Weindegustation vom 23. Februar 2011 in Winterthur, Weinclub MeinWeinkeller

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„Gluschtig“ haben  wir unseren ersten Anlass in diesem Jahr verbracht. Otto Hintermeister und Marc Schöni öffneten  am 23. Februar 2011 für Columni Executive  die Pforten ihres historischen Weinkellers „MeinWeinkeller“ in der Winterthurer Altstadt. Dass es sich hierbei um einen echten Geheimtipp in Winterthur handelt, zeigte sich schnell. Selbst die alteingesessenen Winterthurer kannten diesen Ort noch nicht. So überraschend der Ort, so überraschend mutete auch der eine oder andere Bordeaux an,  den die beiden Weinliebhaber zur Degustation offerierten.  Bei einem rustikalen Abendessen klang der Abend in der urigen Atmosphäre des Weinkellers dann fröhlich aus. Hier gehts zu den Bildimpressionen.


 

Generalversammlung vom 24. November 2010 mit Gastreferat von Peter Hartmeier, Leiter Unternehmenskommunikation UBS Schweiz

 

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„Glaubwürdigkeit in der modernen Medienwelt - Erfahrungen eines Grenzgängers zwischen Journalismus und Unternehmenskommunikation“

Die Reputation im Heimmarkt stärken

Von Annette Pfizenmayer

„Ich bin tatsächlich ein Grenzgänger“ berichtet Hartmeier.  Einige seiner Journalistenkollegen hätten sich "halb tot gelacht" als er in die Kommunikation wechselte. Diesen Wechsel vollzog der Schweizer Medienprofi mehrfach, bevor er im März 2010 die Unternehmenskommunikation der UBS Schweiz übernahm. Kommunikationschef dieser „furchtbaren Bank“ zu werden, die den letzten Platz in Reputationsrankings einnahm, das war die Herausforderung, die er suchte und der er sich gern stellte. Nein, zur Migros wäre er nie gegangen, da gäbe es betreffend Reputation ja nichts mehr zu tun, schmunzelt Hartmeier und punktet beim Columni-Publikum von Beginn an mit Sympathie.

Nach der Krise sieht der Schweizer die Reputation der UBS heute auf einer Skala von 1-6 bei 3.8. International würde man gut dastehen, doch im Heimmarkt gäbe es noch Einiges zu tun. Dafür sei er gekommen und dafür diene er in seiner Funktion der UBS. Der Medienprofi gesteht aber auch ein, dass der Aufbau von Reputation über Unternehmenskommunikation schwierig sei und Treiber wie Vertrauen und Glaubwürdigkeit benötige. „Vom Gesamtkommunikationsleiter Michael Willy habe ich gelernt, wie wichtig es ist, dass Unternehmenskommunikation die Schwächen im Unternehmen benennt“, dazu brauche es Vertrauen zwischen Geschäftsleitung und Kommunikation, denn nur wenn ein Unternehmenskommunikator Vertrauen in die Vorgesetzten habe, könne er gegenüber der Politik, Opinion Leaders und Stakeholdern glaubwürdig auftreten und kommunizieren.

Dass die UBS auf die intimen Kenntnissen Hartmeiers der Schweizer Medienlandschaft und Politik setzt, war bei seinem Amtsantritt bereits Medienmeldungen zu entnehmen und so verwundert es auch nicht, das die Interne Kommunikation der UBS beim Annäherungsgespräch von Grübel und Hartmeier, zur Entscheidungsfindung ob Hartmeier den Job erhält und annimmt, kein Thema gewesen sei. Der Grenzgänger und Seitenwechsler Hartmeiner bringt im Vortrag zum Ausdruck, dass er in seiner Rolle als Unternehmenskommunikator vor allem seine Kernkompetenz als Medienprofi zum Einsatz bringen möchte und gute Journalistenkontakte mit transparenter und glaubwürdiger Kommunikation pflegen. Das sei seine Stärke, vom Bankengeschäft an sich habe er eigentlich keine Ahnung, genauso wenig wie von strategischem Kommunikationsmanagement, kokettiert Hartmeier vor dem Publikum. Angriff ist in dem Fall wohl die beste Verteidigung und so wirkt Hartmeier authentisch und eigentlich viel menschlicher und sympathischer als man es vom Grossbanken-Business erwarten würde. Sympathie schafft eben auch Reputation, vor allem im Schweizer Heimmarkt.

Beim anschliessenden Apéro blieb Zeit für Austausch. Hier gehts zu den Bildimpressionen.


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10-Jahre-IAM-Jubiläum am 22. Oktober 2010 mit Columni Bar & Lounge und DJ Action Dave

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Die Partygäste und die Bar-Crew sind sich schnell einig: "Diese Party geht in die Geschichte ein!"  Nachdem die Studiengangleitung des IAM gegen 23.30 Uhr zeigt, dass Tanzen keine Frage des Alters ist, hält es keinen mehr. Bis tief in die Nacht rocken  AbsolventInnen aus sieben Abschlussjahrgängen, IAM-Mitarbeitende und Dozierende, inklusive IAM-Leitung,  unter den Klängen  und Beats von DJ Action-Dave, den Mäander! Dass dabei niemand auf dem Trockenen blieb, verdanken wird dem charmanten und engagierten Columni-Bar-Team aus allen Abschluss-Jahrgängen. Herzlichen Dank für euren Einsatz!

 

Hier gehts zu den Impressionen und weiteren Informationen und Eindrücken und hier zum IAM-Jubiläums-Film


"Hinter den Kulissen der Marktforschung - Neue Medien: Herausforderungen in der heutigen Marktforschung",  
23. September, Zürich

 
 
 

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 Am Donnerstag, 23. September 2010, berichtete uns die versierte Marktforscherin Bettina Hoffmann, Mitglied der Geschäftsleitung & Leitung Medienforschung, GfK Switzerland, welche Herausforderungen die zahlreichen Neuerungen im Medienbereich der Marktforschung mit sich bringen und was ein Leben in der Marktforschung sonst noch bietet.  Beim anschliessenden feinen Apéro blieb Zeit für den Austausch mit alumni ipmz.

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Columni-Sommer-Event vom 18. August zum Thema „Dresscode"... der Anlass mit Stil, Restaurant Viadukt in Zürich


  

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Kleider machen Leute

Von Olivia Raths

«Ich trage momentan einen Jupe, weil ich heute ein Referat mit 30 Männern hatte.» So startete Stilberaterin Corinne Staub ihr Referat am Columni Sommerevent Mitte August im Restaurant Viadukt in Zürich. Von Beginn weg erntete sie viel Schmunzeln von den rund 35 anwesenden Columni-Mitgliedern – hauptsächlich Frauen.

Mit ihrem Einstieg betonte Corinne Staub gleich die Wichtigkeit des Nonverbalen, das bei Dresscodes im Zentrum steht: «Das Problem ist, dass wir es vielfach nicht merken, wenn unser Stil fehl am Platz ist. Darum: Überlasst die Kleidung nicht dem Zufall!» Das heisse jedoch nicht, dass nun alle gleich daherkommen müssen. Das Credo laute, authentisch und menschlich zu sein. «Wer etwas anzieht, weil er das muss, kommt nicht gut an», erklärte die Stilberaterin. Dies präzisierte sie mit der Geschichte eines Bankers, der sich mit Krawatte nicht wohl fühlte und dem sie riet: «Wechseln Sie den Job.» Der Dresscode sei schliesslich dafür da, dass man sich wohl fühle in einer Gesellschaft. Und sei dies nicht der Fall, müsse man sich ernsthaft überlegen, ob man dort überhaupt hinpasse.

Dschungel an Dresscode-Ausdrücken

Wenn man sich die passende Garderobe für einen bestimmten Anlass zusammenstellt, gilt es, sich folgende Schlüsselfragen zu stellen: Wo gehe ich hin? Wie muss respektive will ich wirken? Welche Aufgabe habe ich zu erfüllen? Und wenn man sich diese Fragen erst einmal beantwortet hat, kommen noch viel mehr Fragen: Was bedeuten eigentlich die Dresscodes Private Casual, Smart Casual, Business Casual, Business Suit? Corinne Staub veranschaulichte mit prominenten und nicht-prominenten Beispielen, wobei es fürs Publikum doch nicht immer einfach war, die Stile auseinanderzuhalten. Doch kein Problem: Dies und mehr konnte im später ausgehändigten «Dressguide für sie und ihn» von Corinne Staub und Maria Schmutz-Wyder nachgeschlagen werden.

Doch welche Kleidung wirkt nun genau auf welche Art? Hier gibt es einige zentrale Merkpunkte: Je mehr Kontrast es zwischen innen (Hemd) und aussen (Jackett) gibt, desto kompetenter wirkt jemand. Achtung: Nicht mehr als drei Unifarben aufs Mal tragen! Kompetenter wirkt auch alles mit Kragen. Rote Krawatten bei Herren, ein grösseres Revers und ein tailliertes Jackett heben die Person hervor – auch wenn sie von grösseren Menschen umgeben sein mag. Und Kurzarm-Hemden beziehungsweise Langarm-Hemden mit hochgekrempelten Ärmeln wirken bodenständig, hemdsärmelig und volksnah. Kein Zufall also, wenn ein Barack Obama in diesem Look ein Katastrophengebiet wie das Erdbebengebiet in Italien besucht.

Auch Kleidergrössen machen Leute

Aber Achtung: Nicht nur die für den Anlass passenden Kleidungsstücke sind relevant, sondern auch die Proportionen: «Wenn Männer zu grosse Kleider tragen, aktiviert dies bei den Frauen den Mutterinstinkt», führte Corinne Staub aus und löste dabei nicht wenige «Hihihi» bei den weiblichen Zuhörenden aus. Bei der männlichen Minderheit wurde dafür später gegrinst, als es ums Thema Schmuck ging: «Weniger ist mehr», zitierte die Stilberaterin das Credo. «Wenn Frauen zu viel Schmuck tragen oder zu bunte Fingernägeln haben, können da bei den Männern Hintergedanken aufkommen.»

Bevor das sichtlich interessierte Publikum mit der Fragerunde loslegen konnte, schloss Corinne Staub ihr spannendes Referat mit dem Fazit:

«Lieber mutig Profil zeigen als gar keinen Eindruck hinterlassen.»

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Columni Event zum Thema "Social Media" vom 17. Juni 2010

mit Regula Fecker (Rod, Werberin des Jahres 2010) und auf Dominik Alleman (Stv. Geschäftsführer Bernet PR)

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Regula Fecker mit Ihrem Social-Media-Maskottchen Franky Slowdown

 

social media: Rezeptfrei, aber mit Vorsicht zu geniessen!


Von Bea Linder

Warum Facebook nicht für jede Werbekampagne geeignet ist und ein Blog die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben verwischt, erzählten Regula Fecker und Dominik Allemann. „social media“ war das Thema des gut besuchten Columni-Anlasses Mitte Juni.

Rund 90 Prozent aller 19-jährigen Schweizerinnen und Schweizer haben ein Profil auf Facebook eröffnet. Wer also ein Produkt oder eine Botschaft an diese Internet affine Zielgruppe richten will, kommt nicht um Facebook oder eben „social media“ herum. Die bisher erfolgreichste „social media“ – Kampagne „slow down. Take it easy“ ist die geniale Idee von Regula Fecker, Werberin des Jahres und Partnerin bei Rod Kommunikation. Die sympathische Figur Franky Slow Down bremst die jungen Raser aus und ist in Kürze eine Marke für einen entschleunigten Lebensstil geworden. Die Präventionskampagne hat mittlerweile Kultstatus erreicht und Frankys Facebook-Gruppe zählt über 140'000 Fans. Und die sind schnell – zwar nicht (mehr) auf der Strasse, aber im Internet. Die Fans wollen Informationen, beteiligen sich über Facebook an der Namensgebung seines Ausstellungsautos am Autosalon in Genf und „posten“ ihre Meinung zur Elefantenkuh Sabu, die im Schritttempo Zürichs Innenstadt unsicher macht. Die Kampagne funktioniert nach dem „Pull-Prinzip“, die Leute kommen also zur Kampagne und nicht umgekehrt. Das Logo ist gratis verfügbar und ziert inzwischen sowohl Autos wie auch Trikots von Sportvereinen. „Genau das wollen wir - Eine Marke schaffen, die die Botschaft transportiert“, erklärt Regula Fecker. Dass dieses Prinzip bei einen Schraubenzieher nicht funktionieren würde, ist die Herausforderung für „social media“- Aktivisten und somit Werbe- und Kommunikationsagenturen. Das Produkt muss sich für interaktive Internetplattformen wie Facebook oder Twitter eignen und die Zielgruppe so erreicht werden können.

Die Öffentlichkeit hat sich fragmentiert

Ein Blog zu haben ist sowohl für Unternehmen wie auch Politiker „in“. Damit der Blog nicht zur Einweg-Website verkommt, ist eine intensive Bewirtschaftung Pflichtprogramm. Die 24-Stunden Interaktionszeit verwischt die Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben.  Dominik Allemann wagt sich seit März mit seiner Agentur Bernet PR ins Blog-Gefilde. Er und seine Kollegen betreiben einen eigenen Blog, den sie mit Kommentaren und Tipps zu branchenrelevanten Themen füttern: „Ein Blog ist mehr als nur ein Diskussionsforum. Er mutiert zum Rechercheinstrument“. Für das Medienmonitoring reiche heute Argus kaum mehr, relevanter Meinungsaustausch spielt sich auch in Blogs ab.

Offen, schnell, transparent und häufig auch riskant: die Möglichkeiten von „social media“ sind Segen und Fluch zugleich. Will jemand seinen Unmut über ein Unternehmen oder ein Produkt kundtun, findet er mit Sicherheit Plattformen im Internet dazu. Für Kommunikations- und Werbeagenturen tut sich eine neue Geldquelle auf, die schwer messbar und somit auch schwer verrechenbar ist.

Die angeregte Diskussion zwischen den Referenten und Columni-Mitgliedern zeigte deutlich, dass die kommerzielle Nutzung von „social media“ – Plattformen noch wenig konkrete Erfahrungs- und Erfolgsergebnisse aus der Praxis vermelden kann. „Neugierig bleiben, gelungene Beispiele studieren und selber ausprobieren“ lautete denn der Tipp der beiden Profis.

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Columni Executive gibt Gas – Event vom 19.
Mai 2010

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IAM-Weiterbildungs-AbsolventInnen im sportlichen Wettkampf beim Kartfahren

von Annette Pfizenmayer

Ein wenig mulmig zumute ist den KandidatInnen schon, als sie sich im Tempodrom in Winterthur an einem  verregneten Mittwochabend im Mai zum Kartfahren eintreffen. Die Nähe zum alten Studienort  „Kesselschmiede“ lässt beim einen oder anderen bereits nostalgische Gefühle aufkommen. Doch vor dem gemütlichen Plausch kommt der sportliche Teil: Wer dreht die schnellsten Runden, wer hat die stärksten Nerven?

Unter Anleitung des Kart-Experten verwandeln sich ganz normale Kommunikationsprofis und Journalisten in echte  „Rennfahrer“ mit entsprechender Ausrüstung. Nachdem die erste Hürde, den passenden Helm und Overall zu finden, gemeistert ist, spürt man förmlich die Anspannung.  Ein Knistern liegt in der Luft, Gruppe 1 darf beginnen.

Knatternde Motoren, Dieselgeruch und Ölspritzer – weit gefehlt! Mit leisem Summton fliegen die sehr modernen Elektro-Karts förmlich über die Bahn. Je nach Lenker drehen sie auch die eine oder andere Piourette. Nach einer Einführungsrunde ist der Ehrgeiz entfacht – die Absolventen der Weiterbildung des IAM geben auf der Kartbahn in Winterthur Gas!

Von der Kunst die schnellste Runde zu drehen

War der Kopf tagsüber noch mit Projekten voll, die es abzuschliessen galt, konzentriert sich auf der Kartbahn alles auf die entscheidende Frage: „Wie drücke ich meine Rundenzeit“? Wertvolle Sekunden, ja Zehntelsekunden, gilt es gutzumachen. Hierfür werden vor dem Finallauf noch Tipps ausgetauscht: an den richtigen Stellen die Bande touchieren, darauf setzt Markus Niederhäuser. José Santos hingegen bevorzugt eine aerodynamische Körperhaltung beim Fahren. Urs Salzmann ist einfach nur erleichtert, dass Annette Pfizenmayer ihm im Finallauf nicht mehr den Weg versperrt. Die Tricks der andern Fahrer blieben der Autorin verborgen.

In sagenhaften 25 Sekunden dreht Markus Niederhäuser die schnellste Runde, gewinnt damit den Finallauf und stellt unter Beweis, dass er als Studiengangleiter die stärksten Nerven hat. Die Mitstreiter nehmen ihm das nicht ganz ab und vermuten, dass sich Markus während der MAS-Samstage gar nicht am IAM, sondern auf der Kartbahn befindet. Jasmina Ritz schafft es aus beruflichen Gründen leider erst auf 19.45 Uhr. Schade - ganz sicher hätte unsere Präsidentin dem Studiengangleiter Paroli geboten!

Fröhlicher Ausklang  in der Outback-Lodge

Zum anschliessenden Nachtessen in der Outback-Lodge stossen weitere Mitglieder hinzu. In fröhlicher Runde klingt der Abend bei „great aussi food“ und Bier aus. Hier ist dann auch Raum für nostalgische Gefühle und lustige Geschichten aus der IAM-Weiterbildungszeit und Austausch über Aktuelles.  Am Schluss sind alle noch ein wenig neidisch, weil Jürg Huber nun seine Weltreise antritt, freuen sich aber auf den nächsten Executive-Anlass im Herbst. Ein Dank gilt der Weiterbildung des IAM, die diesen Anlass unterstützt hat.

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